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Zahnarztpraxis Godent, Dr. med. dent. Saina Zimmermann, Gommiswald - Marcel Baechler - Innenarchitektur, Architektur & Praxisplanung

Umbau und Erweiterung Zahnarztpraxis Godent

Auftraggeberin: Frau Dr. med. dent. Saina Zimmermann, Zahnarztpraxis Godent Gommiswald
Realisierung: In vier Etappen ab Juli 2025 bis September 2026
Auftragsart: Wettbewerb

Innenarchitektur/Visualisierung/Ausführungsplanung/Bauleitung:
Marcel Baechler, Innenarchitekt vsi.asai. REG B
Noëlle Baechler, Architektin MSc ET

Wir erhielten den Auftrag, die bestehende Zahnarztpraxis GoDent in Gommiswald von drei auf fünf Behandlungszimmer zu erweitern. Die Erweiterung wurde durch den Zukauf der benachbarten Wohnung ermöglicht. Eine der zentralen Herausforderungen dieses Projekts bestand in der präzisen Etappierung der Bauphasen sowie in den teils ambitionierten zeitlichen Vorgaben für den Umbau – bei gleichzeitig laufendem Praxisbetrieb. Wir erhielten den Auftrag, die bestehende Zahnarztpraxis GoDent in Gommiswald von drei auf fünf Behandlungszimmer zu erweitern. Die Erweiterung wurde durch den Zukauf der benachbarten Wohnung ermöglicht. Eine der zentralen Herausforderungen dieses Projekts bestand in der präzisen Etappierung der Bauphasen sowie in den teils ambitionierten zeitlichen Vorgaben für den Umbau – bei gleichzeitig laufendem Praxisbetrieb.

Unsere Planung basiert auf einem durchdachten und modernen innenarchitektonischen Konzept, das Funktionalität mit ästhetischem Anspruch vereint. Ziel war es, eine ruhige, patientenfreundliche Atmosphäre zu schaffen, die den hohen Anforderungen des zahnmedizinischen Alltags ebenso gerecht wird wie dem Bedürfnis der Patienten nach Sicherheit und Wohlbefinden.
Ein wichtiger Bestandteil der Gestaltung war die Integration bestehender Elemente: So waren die Behandlungseinheiten mit violetten Polstern bereits durch die Zahnärztin bestellt. Dieses markante Violett wurde von uns als Akzentfarbe in das Gesamtkonzept integriert und harmonisch mit beruhigenden Naturtönen kombiniert. Die gewählte Farbwelt vermittelt sowohl Professionalität als auch eine warme, einladende Atmosphäre.

Ein besonderes Augenmerk galt der Schaffung eines angenehmen Raumgefühls – trotz der baulich bedingten, relativ niedrigen Raumhöhe von nur 2.27 m. Um dieser Einschränkung gestalterisch zu begegnen, setzten wir gezielt Stuckelemente im Übergang zwischen Wand und Decke ein. Diese schaffen optisch mehr Höhe und verleihen dem Raum zusätzliche Eleganz.
Der Bodenbelag in natürlicher Holzoptik trägt entscheidend zur wohnlichen Gesamtwirkung bei. Er bringt Wärme in die Räume, wirkt zugleich professionell und unterstützt ein hygienisches, pflegeleichtes Umfeld.

Ein zentrales gestalterisches Highlight stellen die grossflächigen Wandbilder in den Behandlungsräumen dar. Die Naturmotive – etwa Lavendelfelder und Kirschblütenlandschaften – dienen nicht nur als Blickfang, sondern auch als bewusst eingesetzte Mittel zur Stressreduktion. Sie verleihen den Räumen Tiefe, schaffen eine visuelle Verbindung zur Natur und fördern durch ihre beruhigende Wirkung das emotionale Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten während der Behandlung.

Das Lichtkonzept kombiniert gezielt die Nutzung von Tageslicht mit einer blendfreien, gleichmässigen künstlichen Beleuchtung. Grosse Fensterfronten bringen viel natürliches Licht in die Räume und unterstützen eine helle, freundliche Gesamtwirkung. Zusätzlich sorgen lineare Deckenleuchten für eine gleichmässige Ausleuchtung – insbesondere der Arbeitsbereiche – und vermeiden störende Schattenbildung.
Eine weitere Besonderheit sind die in die Decke integrierten Bildschirme (TVs), die durch entspannende visuelle Inhalte eine beruhigende Wirkung entfalten und den Aufenthalt für Patientinnen und Patienten angenehmer gestalten.
Visualisierung | Realitätsfoto (Schieber nach Links und Rechts bewegen)
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